THE FUTURE IS LEAKING

DIE GROßE CASTING-SHOW ZUM WELTUNTERGANG

Für unsere große Casting-Show suchen wir Performer*innen (everybody), die sich das vorstellen können, was wir nicht leben wollen. Beschreiben Sie uns, auf welche Zukunft wir zusteuern.

Sie meinen, was Sie gerade erleben, ist schon die absolute Dystopie? Dann waren Sie noch nicht im Jahr 2045, wenn der menschliche Eingriff unwiderruflich zum totalen Kollaps der Welt geführt haben wird. 

Machen Sie sich schon heute ein Bild davon, was Sie morgen erwartet. 

Wir sind gespannt, ob Sie sich das Ausmaß annähernd vorstellen können. 

Sind Sie bereit für die absolute Super Dystopie? Dann bewerben Sie sich jetzt!

Beantworten Sie folgende Fragen per Video

● Was ist für Sie das totale Worst-Case Szenario, das bis zum Jahr 2045 eintreffen wird? Wie sieht die Welt aus, Ihre Umgebung? Wie leben Sie?
● Beschreiben Sie eine spezifische Situation, die das Worst-Case Szenario verdeutlicht.
● Welches Ereignis/ welche Begebenheit aus Ihrer jetzigen Gegenwart hat schwerwiegende Konsequenzen und führt zum Kollaps der Erde bis zum Jahr 2045?
● Welche Rolle spielen Sie in dieser zukünftigen Dystopie?
● Und wer sind DIE?

Hinweise zur Bewerbung

● Konzentrieren Sie sich voll und ganz auf die Dystopie
● Stellen Sie ein Video her, das max. 3 Minuten lang ist. Aufgrund dieses Videos wird bis zum 20.1.2022 eine Vorauswahl für die große Casting-Show getroffen. 
● Die öffentliche Casting-Show findet am 3.2 und 4.2.2022 im Weltmuseum Wien statt, hier wird neben der Jury das Publikum entscheiden, welche Performer*innen bei der Hauptshow zum Weltuntergang im Mai mitmachen.
● Laden Sie Ihr Video bis 16.1.2022 ins WorldWideWeb (vimeo, youtube, wetransfer,…) und schicken Sie Ihre Zugangsdaten inklusive einer kurzen Vita an: casting@divercitylab.at  
● Proben und Performances im April und Mai 2022 (Wohnmöglichkeit in Wien erforderlich) 
● Wir halten uns selbstverständlich an die Fair-Pay-Empfehlungen. Auch die Teilnahme an der Casting-Show wird entlohnt.

Seit 2013 arbeitet diverCITYLAB daran, die darstellenden Künste für alle Mitglieder unserer postmigrantischen Gesellschaft zu öffnen. Mit dem Jahr 2022 schließen wir unsere diverCITYLAB-AKADEMIE und setzen unsere Suche nach einer diversen Welt in den großen Österreichischen Institutionen fort.
Unsere erste Produktion nach der Metamorphose besteht aus einer Casting Show im Februar und der großen Show zum Weltuntergang im Mai 2022.

Künstlerische Leitung: Anna De Carlo, Aslı Kışlal, Anna Schober
Ausstattung: Markus Liszt

Eine Produktion in Kooperation mit Future Leaks

Love me Tinder

ein performativer TED-Talk, der die Auswirkungen von Kapitalismus und Konsumkultur auf persönliche Beziehungen und das veraltete Ideal der Liebe erforscht

Foto: Jasmin Selen Heinz

Früher war alles ganz einfach: Sie verlieben sich, Sie heiraten, Sie leben glücklich bis ans Ende Ihrer Tage. Oder Sie verlieben sich, es klappt nicht mit Ihren Familien, Sie begehen Selbstmord und 500 Jahre später spielen Leonardo DiCaprio und Claire Danes Ihre Geschichte in einem Hollywood-Film.

Heute sind die Dinge etwas komplizierter. Es gibt sie zwar noch, diesen Romeo und seine Julia, aber da gibt es eben auch Romeo und Romeo, Julia und Julia, Roliet und Julieo, außerdem noch Romeo und Romeo und Julia, oder Julia und Julia und Romeo und dann sind da noch die Romeos solo, Julias solo und so weiter und so fort et cetera pp.

Unsere Welt ähnelt einer Disco für Singles, einem Club, in dem ein Haufen Menschen, die sich nicht kennen, tanzen, oder so tun, als könnten sie tanzen, miteinander, ohneeinander, sich separieren, einander auserwählen, eliminieren, swipen, nach links, nach rechts, miteinander nachhause gehen, Sex haben, den Namen des*der Anderen vergessen, sich nicht wiedersehen, zurück in den Club gehen und jemand Neues treffen. Es ist eine Welt, die aus Abbrüchen, Umbrüchen und Trennungen besteht.

LOVE ME TINDER ist ein Seminar, in dem Sie, liebes Publikum, lernen werden, ein glückliches Leben zu leben, in einer Welt, frei von Liebe, Beziehung und all den anderen Klischees des zwanzigsten Jahrhunderts.

LOVE ME TINDER ist auch die letzte Abschlussproduktion der diverCITYLAB-AKADEMIE.

Seit 2013 haben wir uns zum Ziel gesetzt, die darstellenden Künste für alle Mitglieder unserer postmigrantischen Gesellschaft zu öffnen. So entstand in einer Synthese aus Kunstprojekt und praxisorientierter Ausbildungsstätte die diverCITYLAB-AKADEMIE.

LOVE ME TINDER läutet das Ende unseres Daseins als Akademie ein. Ab 2022 arbeitet diverCITYLAB daran, das Diversitäts-Denken und -Handeln in andere Ebenen der Theater- Film- und Performancewelt zu bringen. 

Regie: Yosi Wanunu

Spieler*innen: Asin Alev, Charlotte Zorell, Jona Moro, Mirkan Öncel, Ruchi Bajaj, Tanja Josic, Vahide Caf

Text: Yosi Wanunu & Ensemble

Regieassistenz & Übersetzung: Charlotte Zorell

Kostüm & Bühnenbild: Shabnam Chamani

Video-Design: Michael Strohmann

Vorstellungen im WERK X

30. und 31.1.2022 um 19:30

Tickets unter WERK X

Oswaldgasse 35A, 1120 Wien

Abendkassa 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn

Eine Kooperation von diverCITYLAB mit dem WERK X

diverCITYLAB –  THEATER-, FILM- und PERFORMANCElabor


Welche Menschen werden in Filmen und auf Bühnen gezeigt? Welche Geschichten werden erzählt? Welche Formen werden dafür gefunden? Für wen werden diese Geschichten erzählt und wer hört sie?

Es braucht neue Strategien, um eine Identität zu schaffen, die sich aus der Diversität ihrer Individuen stärkt, anstatt diese zu fürchten. Der Begriff postmigrantisch versucht die Realität aller Individuen, die diese Gesellschaft bilden, zu beschreiben und die Trennlinie zwischen dem WIR und dem IHR aufzuheben.

diverCITYLAB versteht „acting“ als „reacting“. Wir wollen dem Gegenwartstheater ein neues, unserer postmigrantischen Gesellschaft angemessenes Gesicht geben, mit neuen Akteur*innen und einem Publikum, das sämtliche Beteiligten unserer Gesellschaft einschließt.

Um dem Kunstbetrieb langfristig die Möglichkeit zu geben, mit dem gesellschaftlichen Wandel mitzuhalten und somit eine nachhaltige Veränderung in der Szene zu ermöglichen, ist es wichtig denjenigen, die in der Kunst ihre Zukunft sehen, die Chance dazu zu bieten.

Zu diesem Zweck entstand Ende 2013 das diverCITYLAB – THEATER-, FILM- und PERFORMANCElabor. In einer Synthese aus Kunstprojekt und praxisorientierter Ausbildungsstätte haben wir uns zum Ziel gesetzt, die darstellenden Künste für alle Mitglieder unserer postmigrantischen Gesellschaft zu öffnen.

Unsere Tätigkeitsfelder umfassen folgende 3 Bereiche:

> diverCITYLAB-AKADEMIE

> diverCITYLAB-ARTIST IN RESIDENCE

> diverCITYLAB-KUNSTVERMITTLUNG

 

Medeas Irrgarten

ein interaktives Hörspiel/ein hörbarer Irrweg – über Kopfhörer nachgeh- und mithörbar unter: https://medeastoechter.at/audio/

MEDEAS TÖCHTER*, das sind junge Frauen*, deren Sichtbarkeit und Einflussnahme auf die Gesellschaft aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder politischen Ansichten in den Hintergrund gedrängt werden. Ihre Stimmen, Gesichter, Körper und Gedanken sollen im Verborgenen bleiben, während auf ihrem Rücken Politik gemacht wird.

In den vergangenen Lockdowns haben MEDEAS TÖCHTER* sich nicht der erzwungenen Untätigkeit unterworfen. Neben vielen anderen Projekten entstand MEDEAS IRRGARTEN, ein interaktives Hörspiel/ein hörbarer Irrweg – über Kopfhörer nachgeh- und mithörbar. Wir erzählen Irrwege rund um die Welt von Frauen*, Geschichten seit dem Ende des Matriarchats bis zum Lockdown 2021.

Auch wenn die Türen zu den Theatern geschlossen bleiben, Türen zu jenen Räumen, in denen ein Diskurs stattfinden kann und unterdrückte Stimmen hörbar werden, verstummen wir nicht.

MEDEAS IRRGARTEN ist ständig betretbar unter: https://medeastoechter.at/audio/

Kopfhörer rein, Internetempfang sicherstellen und losspazieren … Dann wird es nicht still.

#wirsindnichtstill

Sounddesign und Musik: Uwe Felchle

Konzept und Regie: Aslı Kışlal

Texte von: Tunay Önder, Aslı Kışlal, Ruchi Bajaj, Jona Moro, Charlotte Zorell

Dramaturgie: Anna Schober

Assistenz: Shabnam Chamani

Sprecherinnen*: Ruchi Bajaj, Vahidenur Caf, Shabnam Chamani, Tanja Josic, Jona Moro, Charlotte Zorell

Eine Shift-Produktion in Kooperation mit Magdalena Chowaniec und dem Dschungel Wien

Medeas Töchter*

Eine digitale Führung durch eine isolierte Welt auf www.medeastoechter.at


MEDEAS TÖCHTER*, das sind junge Frauen*, deren Sichtbarkeit und Einflussnahme auf die Gesellschaft aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder politischen Ansichten in den Hintergrund gedrängt werden. Ihre Stimmen, Gesichter, Körper und Gedanken sollen nicht gehört und gesehen werden. Auf ihrem Rücken wird Politik gemacht, sie sind aber nicht Teil davon.

Seit September 2019 arbeiten wir den griechischen Mythos der Medea auf und schreiben gemeinsam mit der Rapperin Esra Özmen, der Slampoetin Yasmo und der Autorin Tunay Önder unsere eigenen Medea-Geschichten. Dabei entsteht ein Manifest, das Geschichten von Mädchen* und jungen Frauen* an die Oberfläche bringt, die noch ungehört sind. Es geht um eine Zukunft, in der diese jungen Frauen* die Stadt lenken und leiten werden. Eine Vision, die zur Wirklichkeit wird.

Für unseren Premierentermin am 15. Juni 2020 suchen wir derzeit ständig neue, legale und gesundheitlich vertretbare Ausdrucksmöglichkeiten. MEDEAS TÖCHTER* schicken aus ihren aktuellen Aufenthaltsorten Videos, Texte und Tonaufnahmen, sie tanzen, brüllen, performen, sprechen. Das gesammelte Material veröffentlichen wir hier.

Alle TÖCHTER* MEDEAS sind eingeladen mit uns laut zu sein! Wenn Ihr Lust habt, ein Video zu drehen, schicken wir Euch alle Infos.

Meldet Euch unter medeastoechter@gmail.com

Eine Shift-Produktion in Kooperation mit dem Dschungel Wien

 

Leitung: Magdalena Chowaniec, Corinne Eckenstein, Aslı Kışlal

Schreibwerkstatt: Yasmin Hafedh, Esra Özmen

Text: Tunay Önder

Dramaturgie: Anna Schober

Chorarbeit: Hannah Heckhausen

Produktion: Anna Sonntag

Assistenz: Katharina Fischer, Lilly Pfalzer, Adrea Nalin

Performer*innen: Gökce Aköz, Ebru Aksit, Ruchi Bajaj, Sahan Berna, Elif Bilici, Vahide Caf, Irem Yeser Coskun, Nina Dafert, Kavut Holly Demet, Gülnur Dermikoca, Anna Fenderl, Martina Forstner, Jessica Frank, Daphne Fürlinger, Eli Gebhart, Vasfiye Goecen, Tamalynne Grant, Anna Gromova, Paulin Häfner, Elena Halkias, Aysen Hofstätter, Flora Hölzl, Ramon Isabel, Tanja Josic, Lena Kaiser, Yasmin Karabacak, Annamaria Kemanjian, Michaela Khom, Yuria Knoll, Lara Kofler, Marinela Kostic, Cecilia Kukua, Vicky Kunz, Martina Laimer, Milena Leeb, Lilie Lin, Canan Keskinöz Linneweh, Yasmin Maatouk, Lisa Mackner, Wasan Majeed, Franka Mascha, Valeria Menia, Johanna Mettnitzer, Caroline Elisabeth Mirkes, Ines Miro, Jona Moro, Ivana Nikolic, Shirin Öksüz, Hannah Plachel, Wanda Purtscheller, Laura Rameis, Ana Maria Rodrigues, Yvonne Schamilow , Lili Schandl, Tekla Scharwaschidze, Christine Schörkhuber, H. Ezgi Karakaş Schüller, Chiara Seidl, Sophia Steinbruckner, Marlene Tamir, Günin G.Tavlas, Magdalena Tichy, Bianca Tornea, Meli Toupaj, Christina Ulrich, Mirjam Weißbacher, Silvia Weitlaner, Lucie Zelnicek, Jenni Zenz, Charlotte Zorell

Homepagegestaltung/Grafikdesign: Barbis Ruder

Fotos: Rainer Berson

diverCITYLAB – AKADEMIE für Performance und Schauspiel


Im Herbst 2021 beendet unser aktueller Jahrgang die Ausbildung an der diverCITYLAB – AKADEMIE. Danach starten wir keinen neuen Jahrgang. Sollte diverCITYLAB im Jahr 2022 weiter finanziell überlebensfähig sein, unterstützen wir kostenlos ausgewählte junge Menschen bei der Vorbereitung zur Aufnahme an renommierten Schauspielschulen.

Wer gerne bei einer Produktion von uns mitmachen möchte, kann sich für unseren Newsletter (unten rechts) anmelden und wird hin und wieder von uns hören.

 

In unserer praxisorientierten Schauspiel- und Performanceausbildung bilden wir eigenständig denkende und handelnde Schauspieler*innen aus, die sensibel sind für neue Formen der darstellenden Kunst und gesellschaftliche Entwicklungen.

Es liegt uns am Herzen unseren Studierenden die verschiedenen Formen der darstellenden Künste nahezubringen und auf die spezifischen Unterschiede hinzuweisen. Damit diese ihre individuelle, künstlerische Ausdrucksform finden können.

Daher legen wir von Anfang an großes Augenmerk auf die spezifischen Unterschiede zwischen Schauspiel für Theater und Schauspiel für Film sowie auf performative Formen der Darstellung.

Abgesehen von der qualitativ hochwertigen Schauspielausbildung sind gesellschaftliche Verantwortung und Positionierung in unserer Gesellschaft zentrale Themen des diverCITYLAB. Schauspieltheorien werden gelehrt und kritisch beleuchtet.

Neben dem künstlerischen Anspruch möchten wir unseren Studierenden den Einstieg ins Berufsleben ermöglichen und den bestehenden Markt auf sie aufmerksam machen.

 

Über die Ausbildung

Wir wollen, dass jede*r der in der Kunst seine Zukunft sieht, eine Chance dazu bekommt. Aus diesem Grund ist die Ausbildung bei uns  beinahe kostenlos und – bei sehr hohem persönlichem Engagement – berufsbegleitend möglich.

Die 4-jährige Ausbildung umfasst 15-18 Semesterwochenstunden und mindestens eine praktische Arbeit pro Ausbildungsjahr (Performance, Theaterstück oder Film). Unser Curriculum richtet sich nach den Bedürfnissen und Interessen der jeweiligen Studierenden.

Im letzten Ausbildungsjahr entscheiden sich die Studierenden, ob sie ihren Abschluss in Performance oder Schauspiel machen möchten. Die Perfomance-Absolvent*innen bekommen ein kleines Budget, ein*e Mentor*in und organisatorische Hilfe um ihre Performance zu gestalten. Die Schauspiel-Absolvent*innen werden auf die staatliche paritätische Schauspielprüfung vorbereitet.

Mit allen Absolvent*innen produzieren wir eine Abschlussproduktion zu der Filme- wie Theater-macher*innen, Caster*innen, Produzent*innen und Programmverantwortliche geladen werden.

diverCITYLAB – KUNSTVERMITTLUNG

Um neue Zugänge zur Kunst zu schaffen, entwickeln wir Projekte im Rahmen unserer Kunstvermittlung. Professionelle Künstler*innen und Menschen ohne Theatererfahrung begegnen einander und arbeiten gemeinsam.

Hierzu vernetzt sich diverCITYLAB häufig mit anderen Vereinen und NGOs, die sich mit der kulturell diversen Realität in Wien beschäftigen. Wir besuchen regelmäßig Schulen und andere Ausbildungsstätten um Lehrende in ihrer Arbeit mit Migrant*innen zu beraten.

diverCITYLAB – ARTIST IN RESIDENCE


Laufend erreichen Menschen mit einem großen Potenzial an Wissen und Kreativität Österreich. Wenn wir davon ausgehen, dass diese Menschen in Österreich ein Zuhause finden werden, ist es ein Fehler, zu denken, dieses Zuhause ließe sich rein über den Zugang zum österreichischen Sozialsystem herstellen. Unter den Ankommenden befinden sich Intellektuelle, die in ihren Herkunftsländern bereits künstlerische Professionen ausgeübt haben. Grundversorgung muss vollwertige Teilhabe an der Gesellschaft bedeuten. Wir sind überzeugt, dass alle Menschen, die hier leben das Recht haben, ihre Potenziale auch professionell zu nutzen und über sie ihr Überleben zu sichern.

Um einigen internationalen Kunstschaffenden einen Einstieg in die österreichische Kunstszene zu ermöglichen, unterstützen wir diese bei ihren Projekten.

Neben finanzieller Unterstützung umfasst unser ARTIST IN RESIDENCE-Programm Hilfe beim Übersetzen von Texten, dramaturgische Betreuung, Beratung und Unterstützung bei produktionstechnischen Fragen, Bereitstellung von Räumen und Vernetzung mit anderen Institutionen und Initiativen.

Marathon of the Believers


 

“Please don’t shoot, we are making ART here!”

2003 schrieben die Studierenden der Kunstuniversität Bagdad diese Botschaft an die Amerikaner auf das Dach des halb zerstörten Irakischen Nationaltheaters. 2020 schreibt der Student von damals dieselben Worte an das Hamakom Wien.

Marathon of the Believers erzählt die Geschichte eines Landes, in dem sich durch den Sturz eines Diktators ein Machtvakuum auftut, aus dem die ganze Welt Profit schlägt. Es erzählt die Geschichte einer Stadt, in der sich alle Wahrheiten verschieben. Von Menschen, die ihren Glauben verlieren und jenen, die auf Erlösung von oben hoffen. Von einem Regisseur, der versucht in Wien anzukommen.

 

Mit: Kari Rakkola, Deborah Gzesh, Ali Al-Fatlawi, Wathiq Al-Ameri, Ali Daim, Abdallah Shmelawi.

Text & Regie: Abdallah Shmelawi

Inszenatorische Begleitung: Aslı Kışlal

Dramaturgie & Übersetzung: Yara Al-Hajali, Anna Schober

Musik: Uwe Felchle

Choreographie: Ali Daim

Dramaturgische Unterstützung: Wamidh Al-Ameri, Ali Al-Fatlawi

Regieassistenz: Luna Al-Mousli

 

 

Vorstellungen im Theater Nestroyhof / Hamakom:

11.2., 13.2., 14.2., 15.2., 16.2. 2020, 20.00 Uhr

Tickets: T: +43 1 8900314

tickets@hamakom.at

Nestroyplatz 1, 1020 Wien

Abendkassa 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn

www.hamakom.at

 

Eine Produktion von diverCITYLAB – ARTIST IN RESIDENCE in Kooperation mit dem Theater Nestroyhof / Hamakom.

Wir danken Basis.Kultur.Wien für die Unterstützung.

 

Was ihr wollt

Liebe im Zeitalter von Tinder und Instagram


Eine Schiffskatastrophe spült die junge Viola an die Küste Illyriens. Sie verkleidet sich als Mann und wird zur Projektionsfläche unerfüllter Sehnsüchte und Hoffnungen der BewohnerInnen, was diese zu Maßlosigkeiten und Verrücktheiten treibt. Viola wird Teil einer satten Welt der Selbstinszenierung, in der alle auf der Suche nach Liebe und Anerkennung sind, aber nicht direkt miteinander kommunizieren. Sie surfen durch Tinder und posten Selfies auf Instagram, während sie einander auf Facebook stalken. Liebe im Zeitalter von sozialen Medien macht zwar vieles möglich, aber wie weiß man, ob die Person auf dem Profil wirklich die ist, als welche sie sie ausgibt? Niemand weiß, wer der/die andere und wer man selbst wirklich ist.

Was bedeutet Liebe überhaupt? Was ist Wunsch und was ist Wirklichkeit? Auf der Suche nach einer Antwort setzt jede/r sein/ihr Herz aufs Spiel. Ein wundervoll skurriles Spiel mit Rollenklischees, Verkleidung und Verwirrung der Identitäten, in einer Welt zwischen Illusion und Wirklichkeit.

Eine Kooperation mit Dschungel Wien

Autor: William Shakespeare

Übersetzung: Thomas Brasch

Regie: Corinne Eckenstein

Bühne: Hannes Röbisch

Kostüm: Devi Saha

Musik: Uwe Arthur Felchle

Dramaturgie: Anna Schober

Regieassistenz: Kyra Lisa Peters

Ausstattungsassistenz: Lena Mader

Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag, Berlin

Mit: Asin Alev, Ruchi Bajaj, Vahidenur Caf, Tanja Josic, Bekim Morina, Johanna Moro, Dali Nikolic, Mirkan Öncel, Akrm Shir, Charlotte Zorell

 

Vorstellungstermine im Dschungel Wien

DO   19.9.      19:30

FR     20.9.      19:30

SA     21.9.      19:30

MO  23.9.      10:30

DI     24.9.      10:30

 

DI     10.12.   19:30

MI    12.12.   10:30

DO   13.12.   10:30 + 19:30

FR     14.12.   10:30

 

Tickets: https://www.dschungelwien.at/

Fotos: Rainer Berson