RIEN NE VA PLUS – The Sport of Desperate Souls

[rjɛ̃n(ə)vaˈplyː]

Eine Bewegungspartitur. Ein Solo für drei Stimmen. Eine Allegorie des Übergangs. Ein verlaufener Spaziergang. Eine Nahtoderfahrung. Ein goldener Moment. Ein Totentanz. Ein Plädoyer für das Leben!

Subjekt ist, wer seinen permanenten Selbstmord überlebt.

Wer ist die vielgestaltige Hexe, die im Text dreistimmig sich selbst belügt? 

Sie tritt als Stellvertreterin einzelner Leben auf und zieht gleichzeitig formelhaft eine ganze Sinn-Matrix durch ihren Ofen, eine Zivilisationsstufe, deren Lebensweise im Sterben liegt und die dringend einer Transformation bedarf. Die Stimmen streiten sich, widersprechen sich, scheinen getrennt zu sein, und doch ist es eine einzige Frau. In ihrer nur scheinbaren Einsamkeit ist alles vorhanden, die ganze Welt. Der Totentanz, zu dem das Stück einlädt, ist ein flammendes Plädoyer für das Leben. 

in Kombination mit „Wahrscheinlich sind diese Ind***er noch gar nicht erfunden worden“


  • Text, Regie & Solo-Performance: Katharina Kummer
  • Lichtdesign: Max Windisch-Spoerk
  • Festival-Dramaturgie: Anna Schober
  • Dramaturgische Mitarbeit: Ariane Oechsner
  • Produktion: Benjamin Klein
  • Community Building & Content Creation: Nadine Abena Cobbina
  • PR & Illustration: Melina Cerha-Marcher
  • Festival-Grafik: Lukas Kadan