Schleudergang
Wir schleudern alles raus, was wir je gedreht haben und wirbeln uns im Kreis, bis 13 Jahre Schweiß und Tränen getrocknet sind. Kino und Tanz.

Glückskinder
Das Projekt GLÜCKSKINDER GESUCHT begleitete für ein Semester 13 Jugendliche der Sir Karl Popper Mittelschule im 15. Bezirk – mit Theater-Improvisationen über Lebensträume, Alltags- und Spielrollen, mit Farbe und Pinsel, mit Diskussionen und Gesprächen. Der dabei entstandene Film GLÜCKSKINDER sucht zwischen den Zeilen, Auftritten, Aktionen und Blicken nach dem Leben selbst: nach dem Mensch-Sein, dem großen Wollen, dem leisen Träumen, dem Schmerz, dem Humor – und der Gemeinschaft im Scheitern. Er erzählt vom Mut, zu sich zu stehen, in einer Welt, die einen oft übersieht.
FutureLeaks ESCAPE PATRIARCHY – Die Doku
An einem streng geheimen Ort erschuf die FutureLeaks-Administration einen Zugang ins Jahr 2039, das Jahr in dem der zerstörerische Eingriff und die Dominanz toxischer Patriarchen zum totalen Kollaps der Welt führen.
Die im Film dokumentierte immersive Performance zeigt unsere Privilegien und die damit verbundene Verantwortung auf: Zugang zu Trinkwasser, ein Europäischer Pass und das darin vermerkte Geschlecht, fair entlohnte Arbeit, Selbstbestimmung, Friede, Ernährungssicherheit, Bildung, Eigentum, Zugang zu Gesundheitssystem oder einem Bankkonto… Unser individueller Handlungsrahmen wird offenbar, wenn wir die Möglichkeit bekommen, die Grundsäulen unseres Gesellschaftssystems offen zu hinterfragen.
Passage
“Passage” porträtiert eine in ihren persönlichen Sorgen verstrickte Generation in einer zunehmend von Krisen geprägten Welt. Mit dem Ableben der Eltern stehen sie Herausforderungen gegenüber, denen sie sich selbst noch nicht bewusst sind. An einem Sommernachmittag verbindet ein unerwarteter Todesfall die Geschichten von neun jungen Leuten an den Peripherien Wiens. Die Beziehungen zum Verstorbenen zeichnen ein divergierendes Bild seiner Person. Zwischen Gesang, Gelächter und Trauer setzen sie sich mit sich selbst und ihrem Umfeld auseinander. Innere und äußere Landschaften überschneiden sich.
Es war einmal…
8 Kurzgeschichten für Leinwand und Bühne
Isi, ein junger Mann in seiner „letzten“ Nacht…
Bella, eine verfolgte junge Frau mit einem Geheimnis…
Martina, eine Frau am Rande der Gesellschaft, die ihre Hoffnung kreuzt …
Leyla, eine Schauspielerin, die ihre Grenzen durchbricht…
Kaya, ein einsamer Autor, der keine Kondome zuhause hat…
Derya, eine liebende Mutter, die durch ein Geschenk dem Teufel in sich entgegen tritt…
Darian, ein Boxer, der in der U-Bahn eine schicksalshafte Begegnung mit dem Tod macht…
und Lara, die wahrscheinlich die außergewöhnlichste Lasagne der Welt auf den Essenstisch zaubert.
Die Möwe und ich
Kurzfilm basierend auf dem Stück „Die Möwe“ von Anton Tschechow
Fünf Frauen, fünf Männer und zwei humanoide Roboter im Mikrokosmos einer aufgelassenen Anstalt im Jahr 2092. Eifersucht, Liebe, künstlerischer Erfolg und Misserfolg bestimmen das Miteinander, während jeder für sich dem eigenen Traum nachjagt. Die kleinen persönlichen Dramen verschmelzen zu einem Ganzen und ergeben einen Zustand, der für einige unerträglich wird.
20. September 2026, 19:00-22:00 Filmscreenings
Paralleles Tanzen ab 19:00
Trockner (Schikaneder)
eine åbgspüt-Produktion
- Festival-Dramaturgie: Anna Schober
- Dramaturgische Mitarbeit: Ariane Oechsner
- Produktion: Benjamin Klein
- Community Building & Content Creation: Nadine Abena Cobbina
- PR & Illustration: Melina Cerha-Marcher
- Festival-Grafik: Lukas Kadan


