Nirgends in Friede. Antigone.

Österreichische Erstaufführung

Welcher Mensch hat das Recht auf ein würdiges Leben ohne Hunger und in Frieden? Wer das Recht zu überleben und wer stirbt dafür?

„Nirgends in Friede. Antigone.“ bedient sich der sophokleischen Vorlage um diese Fragen zu stellen. Aus der Festung Theben wird die Festung Europa an deren Außengrenzen der Krieg tobt. Der Wächter Frontex versucht sie zu verteidigen, während der Machthaber Kreon an einer Demokratie festhält, von der er schon lange nicht mehr weiß, was sie bedeuten könnte. Antigone wird zum Symbol für Frauen, die Widerstand leisten. Antigone ist Aktivistin, Kämpferin, Berichterstatterin, Demonstrantin, Attentäterin, Flüchtende, Helferin, Frau.

Mit „Nirgends in Friede. Antigone.“ beendeten die Studierenden des Abschlussjahrgangs 2017 der diverCITYLAB-AKADEMIE ihre vierjährige praxisorientierte Performance- und Schauspielausbildung.

Mit: Zeynep Alan, Elif Bilici, Ayşe Bostancı, Jonathan Fetka, Tanju Kamer, Ines Miro, Onur „Cağdaş“ Şahan

Autorin: Darja Stocker
Regie: Corinne Eckenstein
Musik: Uwe Felchle
Bühne: Markus Liszt
Kostüm: Ingrid Leibezeder
Dramaturgie: Anna Schober
Regieassistenz: Sandra Moser
Regiehospitanz: Philipp Moritz
Ausstattungshospitanz: Alaz Deniz Köymen
Dramaturgiehospitanz: Sophie Mashraki
Produktion: Alenka Breitfuss