Nirgends in Friede. Antigone.

Österreichische Erstaufführung

„Es gibt keine Generation mehr, nur noch eine Situation, die nicht mehr zu ertragen ist.“
Darja Stocker

Welcher Mensch hat das Recht auf ein würdiges Leben ohne Hunger und in Frieden? Wer das Recht zu überleben und wer stirbt dafür?

„Nirgends in Friede. Antigone.“ bedient sich der sophokleischen Vorlage um diese Fragen zu stellen. Aus der Festung Theben wird die Festung Europa an deren Außengrenzen der Krieg tobt. Der Wächter Frontex versucht sie zu verteidigen, während der Machthaber Kreon an einer Demokratie festhält, von der er schon lange nicht mehr weiß, was sie bedeuten könnte. Antigone wird zum Symbol für Frauen, die Widerstand leisten. Antigone ist Aktivistin, Kämpferin, Berichterstatterin, Demonstrantin, Attentäterin, Flüchtende, Helferin, Frau.

Mit „Nirgends in Friede. Antigone.“ beenden die Studierenden des ersten Jahrgangs der diverCITYLAB-AKADEMIE ihre vierjährige praxisorientierte Performance- und Schauspielausbildung und starten ihren Weg als autonome Künstler_innen.

Mit: Zeynep Alan, Elif Bilici, Ayşe Bostancı, Jonathan Fetka, Tanju Kamer, Ines Miro, Onur „Cağdaş“ Şahan

Autorin: Darja Stocker
Regie: Corinne Eckenstein
Musik: Uwe Felchle
Bühne: Markus Liszt
Kostüm: Ingrid Leibezeder
Dramaturgie: Anna Schober
Regieassistenz: Sandra Moser
Regiehospitanz: Philipp Moritz
Ausstattungshospitanz: Alaz Deniz Köymen
Dramaturgiehospitanz: Sophie Mashraki
Produktion: Alenka Breitfuss

Premiere: Freitag, 10.3.2017, 19:30
Weitere Vorstellungen:
Samstag, 11.3.2017, 19:30
Montag, 13.3.2017, 11:00
Dienstag, 14.3.2017, 19:30
Mittwoch, 15.3.2017, 19:30
Donnerstag, 16.3.2017, 11:00
Freitag, 17.3.2017, 19:30
Dienstag, 30.5.2017, 20:00
Mittwoch, 31.5.2017, 11:00
Donnerstag, 1.6.2017, 11:00 und 20:00
Freitag, 2.6.2017, 20:00

Ort: Dschungel Wien, MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Tickets unter: +43 1 522 07 20 20, tickets@dschungelwien.at oder www.dschungelwien.at

Eine Produktion von diverCITYLAB – THEATER- und PERFORMANCElabor und dem Dschungel Wien in Kooperation mit WERK X

© Rainer Berson

Pressestimmen:

„Das Stück selbst fesselt und zieht einem richtiggehend in den Bann, entwickelt ein Auf und Ab von Gefühlen, hat (tragischen) Humor, Tiefgang und (humorige) Tragik, und bietet jede Menge Parolen, Denkweisen, Behauptungen, Irritationen und Empfindungen. Im Blickwinkel ist dabei stets die Suche nach dem Sinn der ewigen Gerechtigkeit. Die Darsteller Zeynep Alan, Elif Bilici, Ayşe Bostancı, Jonathan Fetka, Tanju Kamer, Ines Miro, Onur ‚Cağdaş‘ Şahan – sie sind Studierende des diverCITYLABs – tragen das Stück nochmals ein paar Stockwerk höher. Mit ihrem bewegungsintensiven Spiel sind sie die Lenker des Stücks.“kulturwoche.at