Emre Akal

Almanci: Doyçländer

Projektbeschreibung

doyçlender: almanci erzählt von Menschen, die in ein Land aufbrechen das sie aus jährlichen Sommerurlauben und den Erinnerungen ihrer Eltern kennen. Geschichten vom Weggehen und Ankommen und der Suche nach Heimat. Geschichten von Wertigkeiten, Bewertungen und Grenzen.
Der Text zu doyçlender: almanci entstand in unserem Stipendienprogramm und wurde von uns intensiv dramaturgisch betreut. Das entstandene, zweisprachige Stück hatte unter der Regie von Aslı Kışlal im Herbst 2014 in Kooperation mit dem Theater Tatavla Sahnesi – Taksim in Istanbul Vorpremiere und wurde zu Festivals in Izmir, Ankara und Istanbul eingeladen. Der Autor wurde mit diesem Text auch zur Autorenlounge des Kaltstart Festivals in Hamburg eingeladen. In einer zweiten Phase wurde das Stück für Wien adaptiert, Premiere im WERK X–Eldorado war am 27. Oktober 2015. doyçlender: almanci wird voraussichtlich im Herbst 2016 ein Gastspiel in den Kammerspielen München haben und am 5. Juli 2016 beim Spektrum Festival in Villach gezeigt.

Mit: Alev Imrak, Daniel Keberle, Tim Breyvogel

Autor: Emre Akal
Regie: Aslı Kişlal
Regieassistenz: Özge Dayan-Mair
Dramaturgie: Anna Schober
Musik: Uwe Felchle
Video: Beste Erener
 

ÜBER DEN STIPENDIATEN:

Emre Akal, ist freier Autor und lebt im Spannungsfeld zwischen München und Istanbul. Derzeit befindet er sich irgendwo zwischen Textzeilen und Theaterbühnen.

2012 erhielt er für sein erstes Theaterstück „Die Schafspelzratten“, eine Debütförderung der Stadt München.

Die Landeshauptstadt München förderte seine Arbeit im Theaterbereich sowohl 2013 mit einem Arbeitsstipendium als auch im folgendem Jahr 2014 erneut mit einem Arbeits-/Fortbildungsstipendium.

Im Jahr 2014 nahm er außerdem am Dramenlabor IN ZUKUNFT II, einem Projekt des Westfälischen Landestheaters, teil.

2014 wurde sein drittes Theaterstück „Almanci: Doyclender“, an der „tatavla sahnesi“ in Istanbul aufgeführt. Die Produktion wird im Herbst 2015 am „Werk X“ in Wien gespielt werden.

Aktuell ist Emre Akal mit einem Dramatikerstipendium am diverCITYLAB, gefördert von MA 7 Kultur-abteilung der Stadt Wien, vertreten.

Sein zweites Stück „Ostwind“ hat den Tanz- und Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg 2015 erhalten.

Im Rahmen der WIENER WORTSTAETTEN schrieb er 2015 für das Schreibprojekt “NEUROPA” die Episode “re vo lu tion”.