Love me Tinder

ein performativer TED-Talk, der die Auswirkungen von Kapitalismus und Konsumkultur auf persönliche Beziehungen und das veraltete Ideal der Liebe erforscht

Foto: Jasmin Selen Heinz

Früher war alles ganz einfach: Sie verlieben sich, Sie heiraten, Sie leben glücklich bis ans Ende Ihrer Tage. Oder Sie verlieben sich, es klappt nicht mit Ihren Familien, Sie begehen Selbstmord und 500 Jahre später spielen Leonardo DiCaprio und Claire Danes Ihre Geschichte in einem Hollywood-Film.

Heute sind die Dinge etwas komplizierter. Es gibt sie zwar noch, diesen Romeo und seine Julia, aber da gibt es eben auch Romeo und Romeo, Julia und Julia, Roliet und Julieo, außerdem noch Romeo und Romeo und Julia, oder Julia und Julia und Romeo und dann sind da noch die Romeos solo, Julias solo und so weiter und so fort et cetera pp.

Unsere Welt ähnelt einer Disco für Singles, einem Club, in dem ein Haufen Menschen, die sich nicht kennen, tanzen, oder so tun, als könnten sie tanzen, miteinander, ohneeinander, sich separieren, einander auserwählen, eliminieren, swipen, nach links, nach rechts, miteinander nachhause gehen, Sex haben, den Namen des*der Anderen vergessen, sich nicht wiedersehen, zurück in den Club gehen und jemand Neues treffen. Es ist eine Welt, die aus Abbrüchen, Umbrüchen und Trennungen besteht.

LOVE ME TINDER ist ein Seminar, in dem Sie, liebes Publikum, lernen werden, ein glückliches Leben zu leben, in einer Welt, frei von Liebe, Beziehung und all den anderen Klischees des zwanzigsten Jahrhunderts.

LOVE ME TINDER ist auch die letzte Abschlussproduktion der diverCITYLAB-AKADEMIE.

Seit 2013 haben wir uns zum Ziel gesetzt, die darstellenden Künste für alle Mitglieder unserer postmigrantischen Gesellschaft zu öffnen. So entstand in einer Synthese aus Kunstprojekt und praxisorientierter Ausbildungsstätte die diverCITYLAB-AKADEMIE.

LOVE ME TINDER läutet das Ende unseres Daseins als Akademie ein. Ab 2022 arbeitet diverCITYLAB daran, das Diversitäts-Denken und -Handeln in andere Ebenen der Theater- Film- und Performancewelt zu bringen. 

Regie: Yosi Wanunu

Spieler*innen: Asin Alev, Charlotte Zorell, Jona Moro, Mirkan Öncel, Ruchi Bajaj, Tanja Josic, Vahide Caf

Text: Yosi Wanunu & Ensemble

Regieassistenz & Übersetzung: Charlotte Zorell

Kostüm & Bühnenbild: Shabnam Chamani

Video-Design: Michael Strohmann

Stage Manager: Katja Grcić

Vorstellungen im Theater Nestroyhof / Hamakom:

9., 10. und 11.6.2021, 20.00 Uhr

Tickets: T: +43 1 8900314, tickets@hamakom.at

Nestroyplatz 1, 1020 Wien

Abendkassa 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn

Eine Kooperation von diverCITYLAB mit dem Theater Nestroyhof Hamakom.

Medeas Irrgarten

ein interaktives Hörspiel/ein hörbarer Irrweg – über Kopfhörer nachgeh- und mithörbar unter: https://medeastoechter.at/audio/

MEDEAS TÖCHTER*, das sind junge Frauen*, deren Sichtbarkeit und Einflussnahme auf die Gesellschaft aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder politischen Ansichten in den Hintergrund gedrängt werden. Ihre Stimmen, Gesichter, Körper und Gedanken sollen im Verborgenen bleiben, während auf ihrem Rücken Politik gemacht wird.

In den vergangenen Lockdowns haben MEDEAS TÖCHTER* sich nicht der erzwungenen Untätigkeit unterworfen. Neben vielen anderen Projekten entstand MEDEAS IRRGARTEN, ein interaktives Hörspiel/ein hörbarer Irrweg – über Kopfhörer nachgeh- und mithörbar. Wir erzählen Irrwege rund um die Welt von Frauen*, Geschichten seit dem Ende des Matriarchats bis zum Lockdown 2021.

Auch wenn die Türen zu den Theatern geschlossen bleiben, Türen zu jenen Räumen, in denen ein Diskurs stattfinden kann und unterdrückte Stimmen hörbar werden, verstummen wir nicht.

MEDEAS IRRGARTEN ist ständig betretbar unter: https://medeastoechter.at/audio/

Kopfhörer rein, Internetempfang sicherstellen und losspazieren … Dann wird es nicht still.

#wirsindnichtstill

Sounddesign und Musik: Uwe Felchle

Konzept und Regie: Aslı Kışlal

Texte von: Tunay Önder, Aslı Kışlal, Ruchi Bajaj, Jona Moro, Charlotte Zorell

Dramaturgie: Anna Schober

Assistenz: Shabnam Chamani

Sprecherinnen*: Ruchi Bajaj, Vahidenur Caf, Shabnam Chamani, Tanja Josic, Jona Moro, Charlotte Zorell

Eine Shift-Produktion in Kooperation mit Magdalena Chowaniec und dem Dschungel Wien

Medeas Töchter*

Eine digitale Führung durch eine isolierte Welt auf www.medeastoechter.at


MEDEAS TÖCHTER*, das sind junge Frauen*, deren Sichtbarkeit und Einflussnahme auf die Gesellschaft aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder politischen Ansichten in den Hintergrund gedrängt werden. Ihre Stimmen, Gesichter, Körper und Gedanken sollen nicht gehört und gesehen werden. Auf ihrem Rücken wird Politik gemacht, sie sind aber nicht Teil davon.

Seit September 2019 arbeiten wir den griechischen Mythos der Medea auf und schreiben gemeinsam mit der Rapperin Esra Özmen, der Slampoetin Yasmo und der Autorin Tunay Önder unsere eigenen Medea-Geschichten. Dabei entsteht ein Manifest, das Geschichten von Mädchen* und jungen Frauen* an die Oberfläche bringt, die noch ungehört sind. Es geht um eine Zukunft, in der diese jungen Frauen* die Stadt lenken und leiten werden. Eine Vision, die zur Wirklichkeit wird.

Für unseren Premierentermin am 15. Juni 2020 suchen wir derzeit ständig neue, legale und gesundheitlich vertretbare Ausdrucksmöglichkeiten. MEDEAS TÖCHTER* schicken aus ihren aktuellen Aufenthaltsorten Videos, Texte und Tonaufnahmen, sie tanzen, brüllen, performen, sprechen. Das gesammelte Material veröffentlichen wir hier.

Alle TÖCHTER* MEDEAS sind eingeladen mit uns laut zu sein! Wenn Ihr Lust habt, ein Video zu drehen, schicken wir Euch alle Infos.

Meldet Euch unter medeastoechter@gmail.com

Eine Shift-Produktion in Kooperation mit dem Dschungel Wien

 

Leitung: Magdalena Chowaniec, Corinne Eckenstein, Aslı Kışlal

Schreibwerkstatt: Yasmin Hafedh, Esra Özmen

Text: Tunay Önder

Dramaturgie: Anna Schober

Chorarbeit: Hannah Heckhausen

Produktion: Anna Sonntag

Assistenz: Katharina Fischer, Lilly Pfalzer, Adrea Nalin

Performer*innen: Gökce Aköz, Ebru Aksit, Ruchi Bajaj, Sahan Berna, Elif Bilici, Vahide Caf, Irem Yeser Coskun, Nina Dafert, Kavut Holly Demet, Gülnur Dermikoca, Anna Fenderl, Martina Forstner, Jessica Frank, Daphne Fürlinger, Eli Gebhart, Vasfiye Goecen, Tamalynne Grant, Anna Gromova, Paulin Häfner, Elena Halkias, Aysen Hofstätter, Flora Hölzl, Ramon Isabel, Tanja Josic, Lena Kaiser, Yasmin Karabacak, Annamaria Kemanjian, Michaela Khom, Yuria Knoll, Lara Kofler, Marinela Kostic, Cecilia Kukua, Vicky Kunz, Martina Laimer, Milena Leeb, Lilie Lin, Canan Keskinöz Linneweh, Yasmin Maatouk, Lisa Mackner, Wasan Majeed, Franka Mascha, Valeria Menia, Johanna Mettnitzer, Caroline Elisabeth Mirkes, Ines Miro, Jona Moro, Ivana Nikolic, Shirin Öksüz, Hannah Plachel, Wanda Purtscheller, Laura Rameis, Ana Maria Rodrigues, Yvonne Schamilow , Lili Schandl, Tekla Scharwaschidze, Christine Schörkhuber, H. Ezgi Karakaş Schüller, Chiara Seidl, Sophia Steinbruckner, Marlene Tamir, Günin G.Tavlas, Magdalena Tichy, Bianca Tornea, Meli Toupaj, Christina Ulrich, Mirjam Weißbacher, Silvia Weitlaner, Lucie Zelnicek, Jenni Zenz, Charlotte Zorell

Homepagegestaltung/Grafikdesign: Barbis Ruder

Fotos: Rainer Berson

diverCITYLAB – AKADEMIE für Performance und Schauspiel


Im Herbst 2021 beendet unser aktueller Jahrgang die Ausbildung an der diverCITYLAB – AKADEMIE. Danach starten wir keinen neuen Jahrgang. Sollte diverCITYLAB im Jahr 2022 weiter finanziell überlebensfähig sein, unterstützen wir kostenlos ausgewählte junge Menschen bei der Vorbereitung zur Aufnahme an renommierten Schauspielschulen.

Wer gerne bei einer Produktion von uns mitmachen möchte, kann sich für unseren Newsletter (unten rechts) anmelden und wird hin und wieder von uns hören.

 

In unserer praxisorientierten Schauspiel- und Performanceausbildung bilden wir eigenständig denkende und handelnde Schauspieler*innen aus, die sensibel sind für neue Formen der darstellenden Kunst und gesellschaftliche Entwicklungen.

Es liegt uns am Herzen unseren Studierenden die verschiedenen Formen der darstellenden Künste nahezubringen und auf die spezifischen Unterschiede hinzuweisen. Damit diese ihre individuelle, künstlerische Ausdrucksform finden können.

Daher legen wir von Anfang an großes Augenmerk auf die spezifischen Unterschiede zwischen Schauspiel für Theater und Schauspiel für Film sowie auf performative Formen der Darstellung.

Abgesehen von der qualitativ hochwertigen Schauspielausbildung sind gesellschaftliche Verantwortung und Positionierung in unserer Gesellschaft zentrale Themen des diverCITYLAB. Schauspieltheorien werden gelehrt und kritisch beleuchtet.

Neben dem künstlerischen Anspruch möchten wir unseren Studierenden den Einstieg ins Berufsleben ermöglichen und den bestehenden Markt auf sie aufmerksam machen.

 

Über die Ausbildung

Wir wollen, dass jede*r der in der Kunst seine Zukunft sieht, eine Chance dazu bekommt. Aus diesem Grund ist die Ausbildung bei uns  beinahe kostenlos und – bei sehr hohem persönlichem Engagement – berufsbegleitend möglich.

Die 4-jährige Ausbildung umfasst 15-18 Semesterwochenstunden und mindestens eine praktische Arbeit pro Ausbildungsjahr (Performance, Theaterstück oder Film). Unser Curriculum richtet sich nach den Bedürfnissen und Interessen der jeweiligen Studierenden.

Im letzten Ausbildungsjahr entscheiden sich die Studierenden, ob sie ihren Abschluss in Performance oder Schauspiel machen möchten. Die Perfomance-Absolvent*innen bekommen ein kleines Budget, ein*e Mentor*in und organisatorische Hilfe um ihre Performance zu gestalten. Die Schauspiel-Absolvent*innen werden auf die staatliche paritätische Schauspielprüfung vorbereitet.

Mit allen Absolvent*innen produzieren wir eine Abschlussproduktion zu der Filme- wie Theater-macher*innen, Caster*innen, Produzent*innen und Programmverantwortliche geladen werden.

Marathon of the Believers


 

“Please don’t shoot, we are making ART here!”

2003 schrieben die Studierenden der Kunstuniversität Bagdad diese Botschaft an die Amerikaner auf das Dach des halb zerstörten Irakischen Nationaltheaters. 2020 schreibt der Student von damals dieselben Worte an das Hamakom Wien.

Marathon of the Believers erzählt die Geschichte eines Landes, in dem sich durch den Sturz eines Diktators ein Machtvakuum auftut, aus dem die ganze Welt Profit schlägt. Es erzählt die Geschichte einer Stadt, in der sich alle Wahrheiten verschieben. Von Menschen, die ihren Glauben verlieren und jenen, die auf Erlösung von oben hoffen. Von einem Regisseur, der versucht in Wien anzukommen.

 

Mit: Kari Rakkola, Deborah Gzesh, Ali Al-Fatlawi, Wathiq Al-Ameri, Ali Daim, Abdallah Shmelawi.

Text & Regie: Abdallah Shmelawi

Inszenatorische Begleitung: Aslı Kışlal

Dramaturgie & Übersetzung: Yara Al-Hajali, Anna Schober

Musik: Uwe Felchle

Choreographie: Ali Daim

Dramaturgische Unterstützung: Wamidh Al-Ameri, Ali Al-Fatlawi

Regieassistenz: Luna Al-Mousli

 

 

Vorstellungen im Theater Nestroyhof / Hamakom:

11.2., 13.2., 14.2., 15.2., 16.2. 2020, 20.00 Uhr

Tickets: T: +43 1 8900314

tickets@hamakom.at

Nestroyplatz 1, 1020 Wien

Abendkassa 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn

www.hamakom.at

 

Eine Produktion von diverCITYLAB – ARTIST IN RESIDENCE in Kooperation mit dem Theater Nestroyhof / Hamakom.

Wir danken Basis.Kultur.Wien für die Unterstützung.

 

Was ihr wollt

Liebe im Zeitalter von Tinder und Instagram


Eine Schiffskatastrophe spült die junge Viola an die Küste Illyriens. Sie verkleidet sich als Mann und wird zur Projektionsfläche unerfüllter Sehnsüchte und Hoffnungen der BewohnerInnen, was diese zu Maßlosigkeiten und Verrücktheiten treibt. Viola wird Teil einer satten Welt der Selbstinszenierung, in der alle auf der Suche nach Liebe und Anerkennung sind, aber nicht direkt miteinander kommunizieren. Sie surfen durch Tinder und posten Selfies auf Instagram, während sie einander auf Facebook stalken. Liebe im Zeitalter von sozialen Medien macht zwar vieles möglich, aber wie weiß man, ob die Person auf dem Profil wirklich die ist, als welche sie sie ausgibt? Niemand weiß, wer der/die andere und wer man selbst wirklich ist.

Was bedeutet Liebe überhaupt? Was ist Wunsch und was ist Wirklichkeit? Auf der Suche nach einer Antwort setzt jede/r sein/ihr Herz aufs Spiel. Ein wundervoll skurriles Spiel mit Rollenklischees, Verkleidung und Verwirrung der Identitäten, in einer Welt zwischen Illusion und Wirklichkeit.

Eine Kooperation mit Dschungel Wien

Autor: William Shakespeare

Übersetzung: Thomas Brasch

Regie: Corinne Eckenstein

Bühne: Hannes Röbisch

Kostüm: Devi Saha

Musik: Uwe Arthur Felchle

Dramaturgie: Anna Schober

Regieassistenz: Kyra Lisa Peters

Ausstattungsassistenz: Lena Mader

Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag, Berlin

Mit: Asin Alev, Ruchi Bajaj, Vahidenur Caf, Tanja Josic, Bekim Morina, Johanna Moro, Dali Nikolic, Mirkan Öncel, Akrm Shir, Charlotte Zorell

 

Vorstellungstermine im Dschungel Wien

DO   19.9.      19:30

FR     20.9.      19:30

SA     21.9.      19:30

MO  23.9.      10:30

DI     24.9.      10:30

 

DI     10.12.   19:30

MI    12.12.   10:30

DO   13.12.   10:30 + 19:30

FR     14.12.   10:30

 

Tickets: https://www.dschungelwien.at/

Fotos: Rainer Berson

diverCITYLAB perFORMt und präsentiert seine Absolvent*innen


Mit der Abschlussarbeit „Es war einmal“ unter der Regie von Filmemacher Hüseyin Tabak hat unser Abschlussjahrgang 2019 gemeinsam mit einem fantastischen Team 8 Kurzfilme in weniger als 9 Tagen realisiert. Wir freuen uns, als Abschluss ihres Studiums einen Hybridversuch zwischen Kinoleinwand und Theaterbühne zu präsentieren.

Ein weiteres Highlight ist die Premiere des Kurzfilms „Die Möwe und ich“ der Regisseurin Nina Kusturica. Dieser Film entstand  im Rahmen eines Workshops mit mit den Absolvent*innen des Jahres 2017.

Die Performance „50 Shades of me“ unserer Absolventin Melike Yagiz kommt ebenfalls zur Uraufführung.

Es war einmal… 

8 Kurzgeschichten für Leinwand und Bühne

Isi, ein junger Mann in seiner „letzten“ Nacht…
Bella, eine verfolgte junge Frau mit einem Geheimnis…
Martina, eine Frau am Rande der Gesellschaft, die ihre Hoffnung kreuzt …
Leyla, eine Schauspielerin, die ihre Grenzen durchbricht…
Kaya, ein einsamer Autor, der keine Kondome zuhause hat…
Derya, eine liebende Mutter, die durch ein Geschenk dem Teufel in sich entgegen tritt…
Darian, ein Boxer, der in der U-Bahn eine schicksalshafte Begegnung mit dem Tod macht…
und Lara, die wahrscheinlich die außergewöhnlichste Lasagne der Welt auf den Essenstisch zaubert.

mit: Ahmet Ağgün, Duygu Arslan, Barča Baxant, Sayyed Javid Hakim, Christina Lindauer, Onur Poyraz, Isabella-Nora Händler, Melike Yagiz
und: Onur Caḡdas Şahan, Hakan Çepelli, Yüsa Durak, Vedran Kos, Nazey Tuncer

Regie und Drehbuch: Hüseyin Tabak
Theaterregie: Aslı Kışlal
Kamera: Gabriel Krajanek
Ton: David Almeida-Ribeiro
Musik: Judith Varga u.a.
Schnitt: Tabea Hannapel, Fabian Rüdisser
Produktionsleitung: David Schabasser-Diaby
Assistenz: Mohanad Suwaed

Die Möwe und ich

Kurzfilm basierend auf dem Stück „Die Möwe“ von Anton Tschechow

Fünf Frauen, fünf Männer und zwei humanoide Roboter im Mikrokosmos einer aufgelassenen Anstalt im Jahr 2092. Eifersucht, Liebe, künstlerischer Erfolg und Misserfolg bestimmen das Miteinander während jeder für sich dem eigenen Traum nachjagt. Die kleinen persönlichen Dramen verschmelzen zu einem Ganzen und ergeben einen Zustand, der für einige unerträglich wird.

mit: Zeynep Alan, Bircan Batir, Elif Bilici, Ayse Bostanci, Jonathan Fetka, Fahim Heydari, Tanju Kamer, Berk Kristal, Onur Caḡdas Şahan, Dilan Sengül, Hilal Uysal, Ines Miro.

Regie: Nina Kusturica
Kamera: Michael Schindegger
Musik: Uwe Felchle u.a.
Ausstattung: Sandra Moser
Ton, Postproduktion Ton: Andreas Pils
Schnitt, Postproduktion Bild: Karin Klimitsch

50 Shades of me

Performance von Melike Yagiz für Euch

Alles was ich zu sagen habe, spare ich mir für die Bühne auf. Ihr bekommt die Sätze, die Ihr Euch wünscht. Nach der Vorstellung dürft Ihr die schönsten von ihnen mit nach Hause nehmen.

Programm im METRO Kinokulturhaus

15. Juni
18.00 Die Möwe und ich, Dauer: 40min
19.30 Es war einmal…, Dauer: 80min
& 50 Shades of me, Dauer: 10min

16. Juni
19.00 50 Shades of me,  Dauer: 10 min
& Es war einmal…, Dauer: 80 min

17. Juni 
19.00 Die Möwe und ich, Dauer: 40min
20.00 Es war einmal…, Dauer: 80 min

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4, 1010 Wien
Tickets: reservierung@filmarchiv.at oder +43 1 512 18 03 (täglich 15:00-21:00)

Gefördert vom Österreichischen Filminstitut und der Stadt Wien.

Jens Roth


Bereits zum 2. Mal freut sich die diverCITYLAB Akademie für Schauspiel & Performance über die Möglichkeit Jens Roth mit einem Acting Workshop in Wien begrüßen zu dürfen.

Zusätzlich bietet der Schauspielcoach einen weiteren Workshop in Wien an.

Die mühelose Reise in die Hölle könnt ihr am 27. Und 28.Juni in Wien antreten. Der Workshop zeigt, wie ihr über SourceTuning tief in einen belasteten und nicht alltäglichen Charakter einsteigen könnt, ohne dabei persönliches Leid erfahren zu müssen. Statt dessen macht sich Freude breit über eine intensive Erfahrung mit der Figur. Wenn man durchlässig ist, hat der Körper mehr zur Verfügung als den persönlichen Erfahrungsschatz.

Für weitere Informationen einfach auf der Homepage vorbei schauen: www.rothcoaching.com

 

 

Ahmet Ağgün


wurde 1990 in Gaziantep, in der Türkei, geboren und lebt seit 2005 in Wien. Nach seiner AHS Matura begann er ein Medizinstudium, sein großes Interesse für Theater führte ihn jedoch zur diverCITYLAB AKADEMIE.

2014 spielte er im Film von Luiza Margan, welcher in der Ausstellung in Rijeka “Funny Business” gezeigt wurde und war in dem Varieté „Der Rote Schal“ (Regie: Halina Graser und Agniesza Malek) zu sehen. 2015 war er als Boris (ein Junge aus Bulgarien) in dem Stück “Endlich Wien” von Verena Swoboda (Regie: Halina Graser). Von 2015 bis 2017 wirkte er als Assistent bei Johan Lurfs Film „★“, der im Oktober 2017 bei der Viennale seine Premiere feierte. Im Zuge des „Wir sind Wien Festivals 2016“ war er Teil der Performance „The Shoeshine Rhapsody“ und performte in seiner und Cléo Tabakians Performance „Kapitel 1“. 2017 wirkte er im Stück “The Mechanical Paradise” (Regie: Yosi Wanun),  Metrokinokulturhaus Wien, mit. Er ist ein leidenschaftlicher Poet; und spricht Türkisch, Deutsch, Englisch und Französisch. Der Großteil seiner Poesie sind in türkischer Sprache verfasst.

Foto © Daniel Wolf

Barča Baxant


ist eine Sängerin, Performerin und Schauspielerin. Nach dem ihre Eltern in der ehem. CSFR die Charta 77 unterschreiben und somit ihr Nichteinverständnis mit dem politischen Regime bekunden, emigriert die damals siebenköpfige Familie 1984 nach Österreich. Barca ist sechs. Als ihr der Westen Madonna und Michael Jackson offenbart, weiß sie, was sie will: Popsängerin werden. Seit ihrem sechzehnten Lebensjahr entwickelt sie ihre eigene CI auf der Bühne, schreibt Eigenkompositionen und veröffentlicht Alben mit The Boy Colin, Princess Him, Electric Indigo & Mia Zabelka, Christian Eigner, Silicone Pumpgun, The Bandaloop and Amadinda Soundsystem. In jüngeren Jahren arbeitet sie in London und Berlin an diversen Musikprojekten, konzertiert im In- und Ausland, nimmt mit The Bandaloop an der österreichischen Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest teil und entwickelt mit dergleichen eine Performance für das ImPuls Tanz Festival. 2014 taucht Barca mit einem One-Woman-Stück ins Schauspiel ein und studiert ab 2015 an der diverCITYLAB AKADEMIE, die sie 2019 mit Diplom und der paritätischen Bühnenreifeprüfung abschließt.

 

AUSBILDUNG:

2019 Bühnenreifeprüfung durch die Paritätische Kommission (Kammerspiele Josefstadt)

2015-2019 Schauspiel & Performance Ausbildung an der diverCITYLAB AKADEMIE (Abschluss mit Diplom)

2018 Acting Workshop mit Kristian Nekrasov (Sanford Meisner, Susan Batson Technique)

2017 & 2018 Source Tuning Filmschauspiel Workshop mit Schauspielcoach Jens Roth

2017 Casting Workshop für Film und TV mit Casterin Eva Roth

2017 Lecoq und Bouffon Workshop mit Adriana Salles & Andreas Simma

2015-2018 Filmschauspiel Unterricht mit Filmregisseurin und Filmproduzentin Nina Kusturica

 

FILMOGRAPHIE:

2021 Monte Verità, Regie Stefan Jäger, Produktion KGP

2021 Familiensache, Regie Esther Rauch, Produktion ORF

2019 Es war einmal …, Regie Hüseyin Tabak, Produktion diverCITYLAB

2004 Antares, Regie Götz Spielmann, Produktion Lotus-Film

 

THEATER:

2021 Eat the Rich, Regie Johannes Maile und Fuckhead, WUK

2019 Haummas net sche, Regie Sara Ostertag, Volkstheater Wien

2018 Der Wal der Österreich verschluckte, Regie Yosi Wanunu, MQ Wien

2018 Gaudiopolis, Regie Tanja Witzmann, Volkskunde Museum Wien

2018 Frutopia, Regie Christina Franz Lindauer, Dschungel Wien

2018 Migraaaanten, Regie Asli Kislal, Theater Forum Schwechat

2016 Die Stunde da wir nichts voneinander wussten, Regie Asli Kislal, MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

2016 Mechanical Paradise, Regie Yosi Wanunu, Metrokino Kulturhaus Wien

2016 Publikumsbeschimpfung, Regie Klaus Huhle, Öffentlicher Raum

2014 Biokhraphia, Regie Klaus Huhle, Theater praesent Innsbruck

 

PROJEKTE:

2021 Blackbirds, Regie Klaus Huhle, Kostüme, Dschungel Wien

2020 Russische Reise (Milan Racek), Buchlesung, Theater Guntramsdorf, Tschechisches Zentrum Wien

2020 Was wir wollten, Regie Ulrike Kofler, Musikalische Beratung (Netflixfilm)

2019 Der Boden unter den Füßen, Regie Marie Kreutzer, Synchronisation (Kinofilm)

2015 Komm jetzt raus!, Musikalische Leitung, Gestaltung und Ausarbeitung des Songs mit der sozialpädagogischen und therapeutischen JugendWG Festland

1999 Youth-art-peace-network, Theaterprojekt in Israel, Palästina, Wien

 

DISCOGRAPHIE:

1996 Human Stars/ Anywhere THE BOY COLIN (single/ Brefkas Ready Records)

2003 Bad BARCA & PIOTR S. (single/Masterplan Records)

2003 More Equal Than Others PRINCESS HIM (album/ Klein Records)

2004 Going 4 a walk/ Dirty floor ELECTRIC INDIGO (single/ Indigo Inc)

2005 Friendly Fire SILICONE PUMPGUN (album/ Soundlab Entertainment)

2005 Recovery EIGNER (album/ Universal Austria)

2006 Start Chasing ALEXANDER KOWALSKI (single/ Pias)

2008 Soli Plebi Gloria SILICONE PUMPGUN (album/ monkey.)

2012 TBL EP THE BANDALOOP (ep/ monkey.)

2012 JT Special DINA FOUR feat. Barca Baxant – JT Special (ASUC)

2013 Love Pulls THE BANDALOOP (single/ monkey.)

2013 Back to Fantasy THE BANDALOOP (single/ monkey.)

2013 Tekk Me THE KUNG FU DIVAS (single/ Goldton Records)

2014 Falling ALEC BRONSKI (single/ GoldtonRecords)

2015 Bonfire THE BANDALOOP (debut/ RLXmyAss records)

2018 The Black Pearl Tapes, Vol. 1 AMADINDA SOUND SYSTEM (Seayou Entertainment)

 

VISUAL:

The Bandaloop Dance

Amadinda Sound System My Kind Of People

 

 

 

Sprachkenntnisse: Deutsch, Tschechisch, Englisch

Instrumente: Stimme, Gitarre

Sport: Tischtennis, Joggen, Gymnastik

Tanz: Impro, R&B, Afro, Tango

Kontaktinfo: b.baxant@gmail.com

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Castforward Profil Barca Baxant

Foto © Elsa Okazaki